Der CSL Immobilienmarktbericht vermittelt Zahlen, Fakten und Einschätzungen zum Investment-, Wohn- und Büromarkt in der Schweiz und im Speziellen im Wirtschaftsraum Zürich. Der CSL Immobilienmarktbericht basiert auf einer breiten Basis von Angebotsmieten und –preisen, Daten statistischer Ämter sowie Einschätzungen erfahrener Marktteilnehmer, Wirtschaftsförderer und Fachexperten. Zusätzlich fliessen Erkenntnisse aus Experteninterviews mit massgebenden Akteuren der Branche ein.

Und nicht zuletzt reflektiert er auch die Erfahrungen, die unsere Mitarbeiter in der alltäglichen Praxis machen.

BÜROMARKT SCHWEIZ 2020

Agglomeration Angebot Mieten
Veränderung Preisband
CHF/m² p.a.
Median
CHF/m² p.a.
Aarau 30 400 10 % 135 – 245 190
Baden-Brugg 36 600 26 % 135 – 270 190
Basel 112 000 140 – 320 220
Bern 94 300 -17 % 135 – 325 210
Biel 15 200 36 % 115 – 200 150
Chur 6 200 -12 % 135 – 260 180
Fribourg 13 300 -20 % 150 – 260 190
Genf 446 400 8 % 215 – 575 355
Lausanne 164 900 15 % 150 – 385 250
Lugano 64 500 -11 % 140 – 355 230
Luzern 50 800 56 % 135 – 380 210
Neuchâtel 6 700 -50 % 135 – 415 225
Olten-Zofingen 20 400 -10 % 125 – 215 160
Schaffhausen 15 000 -16 % 115 – 225 165
Solothurn 9 800 34 % 130 – 245 165
St. Gallen 46 600 28 % 140 – 280 190
Thun 6 000 -7 % 160 – 275 200
Winterthur 30 900 -30 % 155 – 305 215
Zug 98 900 34 % 150 – 430 260
Zürich 578 700 3 % 135 – 470 225
Agglomerationen 1 847 600 5 %

BÜROMARKT SCHWEIZ 2020

Die leichte Abschwächung der Konjunktur machte sich 2019 auch auf dem Büromarkt bemerkbar. Die noch im Vorjahr beobachtbare Stabilisierung mit sinkenden Angebotszahlen
wurde von einer erneuten Zunahme der verfügbaren Flächen abgelöst. Insgesamt waren in den Schweizer Agglomerationen innerhalb von sechs Monaten rund 1.85 Mio. m² Büroflächen verfügbar. Dies entspricht einer Zunahme von 5% gegenüber dem Vorjahr. Auffällig ist, dass es auf den ersten Blick auf den Schweizer Büromärkten keine einheitliche Tendenz gibt. Während das Angebot in den beiden grössten Märkten Zürich und Genf ebenso wie in Basel eine grosse Stabilität aufweist, variierte es an anderen Bürostandorten stärker. In Zug und Luzern wuchs das Angebot deutlich. In Zug überschritt es 2019 beinahe die 100 000-m²-Marke, während in Bern der Wert wieder unter dieses Niveau fiel. Bei der Mietzinsentwicklung gibt es ebenfalls keine einheitliche Tendenz. Vielmehr waren deutliche Schwankungen in unterschiedliche Richtungen zu beobachten. Dies ist vor allem auf die zunehmende Nachfrage in Zentren wie Zürich und Basel zurückzuführen. In den gesuchten Quartieren drehte sich dort der bisher vorherrschende Mietermarkt im Verlauf des Jahres 2019 zu einem Vermietermarkt. An weniger gut erschlossenen oder peripheren Standorten haben die Eigentümer dagegen das Nachsehen. An solchen Lagen sind die konjunkturelle Entwicklung und die veränderten Anforderungen durch die moderne Arbeitswelt besonders stark spürbar. Potenzielle Mieter haben dort eine hohe Preissensitivität und suchen dennoch möglichst gute Infrastruktur wie Einkaufsmöglichkeiten oder zusätzliche Services. Da für das aktuelle Jahr kein konjunktureller Aufschwung erwartet wird, kann bestenfalls von einer stabilen Entwicklung ausgegangen werden. Die Nachfrage nach gut erschlossenen, zentralen Lagen wird sich nicht zuletzt aufgrund der Nachhaltigkeitsdiskussion weiter erhöhen.
„Die spürbar gestiegene Nachfrage an zentralen Lagen und die mediale Berichterstattung täuschen darüber hinweg, dass die Eigentümer für den Grossteil der Vermietungen nach wie vor noch grosse Zugeständnisse machen müssen.“
Claudia Zinno
Mandatsverantwortliche Gewerbeimmobilien & Mietervertretung
"Der CBD erlebt eine Renaissance: In der City hat der sich Markt zu einem Vermietermarkt gedreht, in dem sich Eigentümer grosser Flächen ihre Mieter aussuchen können."
Andrea Bülow
Mandatsverantwortliche Anlageimmobilien & Gewerbeimmobilien

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