Der CSL Immobilienmarktbericht vermittelt Zahlen, Fakten und Einschätzungen zum Investment-, Wohn- und Büromarkt in der Schweiz und im Speziellen im Wirtschaftsraum Zürich. Der CSL Immobilienmarktbericht basiert auf einer breiten Basis von Angebotsmieten und –preisen, Daten statistischer Ämter sowie Einschätzungen erfahrener Marktteilnehmer, Wirtschaftsförderer und Fachexperten. Zusätzlich fliessen Erkenntnisse aus Experteninterviews mit massgebenden Akteuren der Branche ein.

Und nicht zuletzt reflektiert er auch die Erfahrungen, die unsere Mitarbeiter in der alltäglichen Praxis machen.

WOHNMARKT GENF

DURCHSCHNITTSMIETEN UND -KAUFPREISE GENF

MIET- UND KAUFPREISE NACH MARKTGEBIETEN

Nettomiete
CHF/m² p.a.
Median
CHF/m² p.a.
Insertionsdauer in Tagen Kaufpreis
CHF/m²
Median
CHF/m²
Insertionsdauer in Tagen
Chêne / Thônex 250 – 470 335 22 8 310 – 16 630 11 120 61
Flughafen 285 – 480 350 23 7 360 – 14 090 11 460 44
Genf Nordwest 260 – 520 355 27 7 600 – 14 610 10 320 64
Genf Ost 245 – 595 400 28 9 720 – 21 830 13 970 87
Genf Süd 240 – 480 330 24 7 870 – 15 700 10 730 57
Meyrin / Vernier / Satigny 230 – 420 310 23 7 510 – 12 000 9 300 52
Onex / Lancy / Carouge 250 – 515 355 18 8 050 – 14 680 11 110 49
Rive Droite 290 – 600 395 17 8 490 – 18 140 11 800 59
Rive Gauche 290 – 585 420 23 9 120 – 20 580 14 180 59
Der Wohnmarkt in der Region Genf ist weiterhin äusserst angespannt. In der Stadt verharrt die Leerstandsquote bei 0.6%. Im Gegensatz zu anderen Schweizer Grosszentren verzeichnet
sogar die Agglomeration eine Leerstandsquote auf diesem Niveau – eine Entspannung ist auf dem Wohnmarkt Genf weiterhin nicht in Sicht. Im Eigentumssegment stiegen die Preise 2019 sowohl in der Region als auch in der Stadt Genf weiter an. Bei den Mietpreisen beschränkte sich die leicht ansteigende Tendenz 2019 auf die Stadt, während sich das Mietpreisniveau in der Agglomeration minim reduzierte. Das lokal geltende Recht «LDTR» hemmt die Entwicklung im Bestand. Deshalb können nur neue Entwicklungsgebiete wie Praille-Acacias-Vernets (PAV) oder Infrastrukturprojekte wie der 2019 in Betrieb genommene Léman Express die angespannte Situation auf lange Sicht entschärfen.